100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Diskussionen rund um den phantastischen Film.
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U4000
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von U4000 » Do 07.11.2019, 18:14

Mr. Z hat geschrieben:
Mi 06.11.2019, 18:59
85:

Der Turm der schreienden Frauen (England, 1972)

Der Jazzpianist Tom Stewart hat mit Absicht seine Geliebte sterben lassen, um so frei für die Hochzeit mit der Sängerin Meg zu sein. Doch die Tote findet keine Ruhe im Jenseits. Nacht für Nacht, wenn das Meer tobt, beginnen für Tom lange und qualvolle Stunden des Grauens. Unheimlichen Vorkommnissen, wie dem Erscheinen einer einzelnen Hand oder einem fliegenden Kopf lassen Tom an der Realität und an seinem Verstand zweifeln. Die Hochzeit naht und die mit Seetang bedeckte Wasserleiche wartet schon sehnsüchtig auf ihn!

„Wabernde Nebel, miese Kulissen, grobschlächtige, längst abgewetzte Schauerbilder, konfektionierter Sparsex und ein paar flotte Sprüche vermögen beileibe nicht, das von der Werbung verheißene ‚Schreien‘ des Zuschauers hervorzulocken. Hier gelingt es einem drittklassigen Regisseur völlig, sein Drehbuch erfolgsunträchtig zu ramponieren.“ (Lexikon des internationalen Films)

Very Old School!...aber sehr unterhaltsam für eine Halloween Nacht!...Typischer Bahnhofskino-Horror der 60er Jahre mit einem genretypischen Jazz-Soundtrack und einer bizarren Handlung, die dem Film schon fast surreale Züge verleiht. Je paranoider der von Schuldgefühlen am Unfalltod seiner Geliebten gepeinigte Jazzpianist Tom wird, desto unwirklicher wirkt die ganze Szenerie, was von den lachhaft einfachen Trickaufnahmen nur noch verstärkt wird. Charmanter Trash von Altmeister Bert I.Gordon!

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=KRHh5dOYPYc

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Der Film stammt aber von 1960 und heißt im Original "Tormented Terror" wenn ich mich nicht irre. Die DVD gibt es von VZ-Handelsgesellschaft für wenig Geld. :breakfast:

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Mr. Z
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Do 07.11.2019, 18:28

U4000 hat geschrieben:
Do 07.11.2019, 18:14
Mr. Z hat geschrieben:
Mi 06.11.2019, 18:59
85:

Der Turm der schreienden Frauen (England, 1960)
Der Jazzpianist Tom Stewart hat mit Absicht seine Geliebte sterben lassen, um so frei für die Hochzeit mit der Sängerin Meg zu sein. Doch die Tote findet keine Ruhe im Jenseits. Nacht für Nacht, wenn das Meer tobt, beginnen für Tom lange und qualvolle Stunden des Grauens. Unheimlichen Vorkommnissen, wie dem Erscheinen einer einzelnen Hand oder einem fliegenden Kopf lassen Tom an der Realität und an seinem Verstand zweifeln. Die Hochzeit naht und die mit Seetang bedeckte Wasserleiche wartet schon sehnsüchtig auf ihn!

„Wabernde Nebel, miese Kulissen, grobschlächtige, längst abgewetzte Schauerbilder, konfektionierter Sparsex und ein paar flotte Sprüche vermögen beileibe nicht, das von der Werbung verheißene ‚Schreien‘ des Zuschauers hervorzulocken. Hier gelingt es einem drittklassigen Regisseur völlig, sein Drehbuch erfolgsunträchtig zu ramponieren.“ (Lexikon des internationalen Films)

Very Old School!...aber sehr unterhaltsam für eine Halloween Nacht!...Typischer Bahnhofskino-Horror der 60er Jahre mit einem genretypischen Jazz-Soundtrack und einer bizarren Handlung, die dem Film schon fast surreale Züge verleiht. Je paranoider der von Schuldgefühlen am Unfalltod seiner Geliebten gepeinigte Jazzpianist Tom wird, desto unwirklicher wirkt die ganze Szenerie, was von den lachhaft einfachen Trickaufnahmen nur noch verstärkt wird. Charmanter Trash von Altmeister Bert I.Gordon!

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=KRHh5dOYPYc

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Der Film stammt aber von 1960 und heißt im Original "Tormented Terror" wenn ich mich nicht irre. Die DVD gibt es von VZ-Handelsgesellschaft für wenig Geld. :breakfast:
Du hast natürlich sowas von recht...das Jahr ist 1960! Ich habe es korrigiert....
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Do 07.11.2019, 18:32

Paul Naschy hat geschrieben:
Mi 06.11.2019, 22:24
Coole neue Einträge, Mr. Z +++ +++ +++
Danke! Deine Filme muß ich z.T. noch entdecken! Werde ich aber noch....
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von U4000 » Do 07.11.2019, 18:46

79:

Saat der Angst (Spanien 1973)

Die gottesfürchtigen und etwas wunderlichen Schwestern Marta (Aurora Bautista) und Veronica (Esperanza Roy) leiten eine kleine Pension in einem spanischen Kaff, das aufgrund seines Klosters zur Touristenattraktion geworden ist. Während Veronica dank ihres geheimen jungen Lovers (Charley Pineiro) eine seidendünne Nabelschnur zur Normalität hält, hat bei Marta, deren Verlobter sie einst am Tag der Hochzeit wegen einer Touristin versetzte, der Wahnsinn Einzug gehalten. Die „liederlichen“ Sitten, vor allem der leichtgeschürzten Touristinnen, stoßen den Betschwestern mehr als sauer auf.
Das muss als erstes eine junge Britin (Loli Tovar) erfahren, deren Lust auf Nacktsonnen, ihr nach induziertem Treppensturz einen Endlagerplatz in einem großen Weinfass im Pensionskeller beschert. Die Leiche ist kaum im edlen Nass versunken, als Laura (Judy Geeson), Schwester der „Verunfallten“, ihre Aufwartung in dem gastlichen Haus macht und anfängt, Nachforschungen anzustellen. Das hält insbesondere Marta, inzwischen durchdrungen von ihrer Mission, nicht davon ab, weiteren „Schlampen“ per Messer und Korkenzieher den Gashahn zuzudrehen. Laura, die mittlerweile das schlimmste befürchtet, steht relativ allein da, bis auf den Tellern der Pension durch ein Versehen Leichenteile im köstlichen Weinsößchen auftauchen. (www.film-maniax.de)

Der Film ist vom Label "Subkultur Entertainment" auf Bluray erschienen. Als Bonus ist noch die alte Deutsche Videofassung mit an Bord.

Der Film, stammt von Regisseur Eugenio Martin der u.a den Italo-Western "Ohne Dollar keinen Sarg" sowie den Horrorfilm "Horror Express" mit Christopher Lee und Peter Cushing abgeliefert hat.
Dieser Film hier ist nicht so bekannt aber dafür umso mehr unterhaltsam.
Der Film entstand während der Franco Zeit in Spanien und ist sexuell verhältnismäßig sehr freizügig. Die beiden Hauptdarstellerinn Esperanza Roy und Aurora Bautista leisten hier gute Arbeit. Esperanza Roy werden manche noch aus dem Film "Die Rückkehr der reitenden Leichen" kennen. Dort spielte Sie die Geliebte von Tony Kendall.
Als Nebendarstellerin tritt hier noch Lone Fleming auf. Sie hatte ebenfalls Kontakt mit den reitenden leichen und zwar in Teil 1 und 2
Alles in einen ist dies ein kleiner, gutgemachter Horrorthriller, wobei wohl mehr die Thriller Elemente vorhanden sind.

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Do 07.11.2019, 18:48

Paul Naschy hat geschrieben:
Mo 04.11.2019, 18:15
90:

Die Totenschmecker (D 1979)

In einem entlegenen Tal in den bayerischen Alpen, auf einem äußerlich idyllisch gelegenen Bauerngehöft: Unter dem tyrannischen Patriarchat des alten Bauern leben dessen Söhne Felix und Kurt ein tristes Leben. Die Magd Rosa will schon seit Jahren Felix heiraten und dadurch ihrer unehelichen Tochter, der 14jährigen Anna den Tratsch im Dorf ersparen. Doch Felix will nicht heiraten, solange sein Vater den Hof nicht an ihn abgibt. Und dann ist da noch Franz, der geistig zurückgebliebene dritte Bruder. In die familiären Konflikte bricht eine Familie von Zigeunern, die an einem nahe dem Hof gelegenen See ihr Lager aufgeschlagen hat. Die Bauernsippe ist empört und ergeht sich in feindseligen Vorurteilen. Als Anna auf Joschi trifft, den gleichaltrigen Jungen der Familie, verlieben sich die beiden. Doch das junge Glück gerät schnell in Gefahr: Als Joschis Mutter und Schwester den Hof besuchen, um Milch und Eier zu erbitten, kommt es zur Katastrophe...

Einer der eindringlichsten Heimatfilme, die ich jemals gesehen habe. Mit dem Schicksal von Anna und Joschi wird Shakespeares Romeo und Julia durch die rauhe Hand eines Ernst R. von Theumer in die bayerische Idylle geschmettert. Von Theumer macht keine Gefangenen! Ein Film, den ich mir immer wieder ansehen kann und der an Wirkung trotzdem nicht verliert. Ein Schlechte-Laune-Garant.
Der Film verbindet uns wohl....

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Do 07.11.2019, 18:50

Herzlich Willkommen, U4000!
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Do 07.11.2019, 19:58

78:

Der Turm der lebenden Leichen (England, 1972)

Eine kleine Insel vor der englischen Küste: In der Nähe eines alten Leuchtturms werden zerstückelte Leichen gefunden. Die völlig verwirrte Penny hat als Einzige überlebt. Ist sie die Täterin ? Detective Brent beginnt Nachforschungen anzustellen. Er findet heraus, das vor vielen Jahren der Leuchtturmwärter und seine Familie auf rätselhafte Weise verschollen sind. Mit einer Truppe von Archäologen wird die Insel erneut aufgesucht. Düstere Gänge unter dem Leuchtturm führen sie zu einer uralten Kultstätte.

„Wabernde Nebel, miese Kulissen, grobschlächtige, längst abgewetzte Schauerbilder, konfektionierter Sparsex und ein paar müde Sprüche vermögen beileibe nicht, das von der Werbung verheißene ‚Schreien‘ des Zuschauers hervorzulocken. Hier gelingt es einem drittklassigen Regisseur völlig, sein Drehbuch erfolgsunträchtig zu ramponieren. Von den Darstellungskünsten einzelner Chargen gar nicht zu reden.“ (Wolfgang Kühn, Vampir)

Die Geschichte ist etwas schleppend. In mehreren Szenen gibt es Frauengekreische, das einem ganz schön auf dem Wecker gehen kann. Eine gewisse Spannung ist zwar da, kann aber nicht während des ganzen Filmes aufrecht erhalten werden. Gut anzusehen ist die Kulisse, die mit dem Leuchtturm auf der Insel gut gewählt ist, allerdings ist es mehreren Szenen mehr als deutlich anzusehen, dass sie im Studio aufgenommen wurden. Das Alter des Films, des Gebäudes und die „Außen-“ Studioaufnahmen, die in Filmen aus der Zeit ja fast schon Standard waren, passen sehr gut zueinander. Als Betrachter fühlt man sich sofort um mehrere Jahre zurückversetzt. Lebende Tote sucht man allerdings vergeblich in dem Film...mehr so einen moorverschmierten, einzelnen Typen...Die Freigabe des Films nur für Erwachsene bleibt daher ein Rätsel....

Trailer: https://youtu.be/uMHhZzWCoxw

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Fr 08.11.2019, 14:51

77:

Vampire gegen Herakles (Italien, 1961)

Weil seine Geliebte Deianira von den Mächten der Finsternis verzaubert wurde, steigen Herkules, sein Freund Theseus und Telemachus hinab in die Unterwelt, um im Hades einen magischen Stein zu finden, der Heilung verspricht. Weil Theseus jedoch die Tochter der Persephone und des Pluto aus dem Hades entführt, ernten die Menschen den Zorn der Götter, während König Licos (Christopher Lee) mit den Helden ein falsches Spiel betreibt...

Eine herzensgute (...wenn auch überraschungsarme) Geschichte trifft auf leichtes Grusel-Flair innerhalb einer eigentlich kunterbunten Fantasy-Geschichte, und wer über dieses Zusammentreffen etlicher Klischees und Stereotype lachen möchte, der soll dies ruhig tun. Wer dem Film jedoch eine richtige Chance gibt, wird mit einem wunderschönen Abenteuerfilm belohnt, der zwar kindlich naiv erzählt ist, aber eben nicht infantil. Mario Bava war es sicherlich bewußt, was er da dreht. Das sollte nichts anderes als Kino auf den Fährten klassischer Theaterzutaten sein. Wer darüber lediglich lachen kann, hat den kulturellen Aspekt dieses Werkes nicht verstanden. Punkt!

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=2avgT4n53Pk

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Fr 08.11.2019, 15:46

76:

Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu (BRD, Italien, Spanien, Lichtenstein, 1968)

Mithilfe einer Geheimformel des von ihm entführten Prof. Henderson ist es dem genialen Superverbrecher Dr. Fu Man Chu (Christopher Lee) möglich, große Mengen an Wasser blitzschnell in Eis zu verwandeln. Diese Formel testet er sogleich in der Karibik an einem Passagierdampfer, der daraufhin einen Eisberg rammt (Titanic?). Fu Man Chu erpresst darauf hin mit dieser tödlichen Demonstration die Welt...

"Das hier ist der sicherlich beste Dr. Fu Man Cu-Film der ganzen Serie. Er ist einigermaßen düster und, dank B-Veteran Jess Franco auch manchmal blutig. Fu Man Chu wirkt hier auch endlich einmal wirklich böse und nicht wie eine Witzfigur. Die Sinkszenen des Ozeandampfers sind übrigens aus einem alten Titanic-Film geklaut." (Internet)...hä???

Skurril mutet es schon an, dass Franco für seine Exposition einfach das Finale von DIE 13 SKLAVINNEN DES DR. FU MAN CHU (1966) klaut und neu vertont. Das vermischt er dann noch mit der Untergangsszene aus Roy Ward Bakers DIE LETZTE NACHT DER TITANIC (1958) und wem das noch nicht reicht, der bekommt einen sehr beeindruckend umgesetzten Dammbruch zu sehen; den Franco sich kurzerhand aus Ralph Thomas GEFÄHRLICHES ERBE (1957) entliehen hat. Außerdem bekomme ich bei dem Film echt Schnappatmung! Da stimmt ja garnix...Lee`s Makeup ist grottig...einfach mal vorhandenes Filmmaterial unmotiviert rein geschnitten...aber nicht mal das Filmformat stimmt dann da immer...was sollen die permanenten, künstlichen Wasserfälle, die wir zu sehen bekommen?...und welche Folterkammer ist gemeint? Ganz, ganz unwürdiger Abschluß der Filmserie! Wie soll den sowas Spaß machen?

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=lLgd3-pAofI

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von U4000 » Fr 08.11.2019, 17:49

75:

Scarletto - Schloß des Blutes (Italien/USA 1965)

Im Mittelalter wird der scharlachrote Henker wegen seiner grausamen Umtriebe selbst hingerichtet. Vorher kann er jedoch noch Rache schwören. Diese scheint sich auch zu vollziehen, als in der heutigen Zeit eine Gruppe von Schauspielern just in der Burg eine Fotosession abhält, in dessen Folterkammer der Henker sein Grab hat. Der erste Mord geschieht . . .
(Quelle: Frank Trebbin)

Wenn man es nicht selbst gesehen hat, mag man es kaum glauben. Diese Trash-Perle haut einen so richtig aus den Socken.
Mickey Hargitay, ehemaliger Bodybuilder aus Ungarn und Ex-Ehemann von Jayne Mansfield darf sich in diesen Grusel-Folterfilm so richtig austoben. Man hat glatt den Eindruck, daß Herr Hargitay während der Dreharbeiten am Hochspannungkabel geschlafen hat.
Der Höhepunkt ist freilich, wenn sich Mister Hargitay, sich seine vielzu enge rote Leggins und seine rote Mütze überstreift, sich dann mit Öl den Oberkörper vollschmiert und dabei mehrmals lautstart ruft "Ich bin Scarletto" Dann geht es ab zum munteren Foltern, wobei alle Register der mittelalterliche Folterkunst zu sehen sind. Unterstüzt wird er noch von ein paar munteren Gesellen, die mit Ihren T-Shirts so aussehen, als seien Sie direkt vom irgendeinen Schiff abberufen worden.

Also, wenn mal wieder die Wolken tief hängen und einen die schlechte Laune plagt, einfach die DVD in den Player reinlegen und ein paar Bier dazu trinken. Und schon sieht die Welt wieder rosig aus. :-P

Erschienen ist der Film auf DVD von Ostalgica in einer 2-Disc-Special-Edition. Leider hat Ostalgica die DVD total verbockt.
Enthalten ist der Film in drei verschiedenen Tonfassungen, aber nur in Italienisch mit dt. Untertitel ist der Film ansehbar.

Auf https://www.italo-cinema.de/italo-cinem ... des-blutes gibt es eine ausführliche Besprechung der DVD.

Soviel ich weiß wurde eine neue Fassung für 2020 angekündigt. Ob wirklich was wird, warten wir es ab.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=CH3JM3lX1Is

Ps. Mit den Bildern einfügen habe ich es nicht so. Wer aber den Film sucht wird schnell fündig. :)

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Fr 08.11.2019, 21:21

Hey U4000...darf ich aushelfen....

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Fr 08.11.2019, 21:36

74:

Der Kampfkoloss (Neuseeland, 1982)

Nach den Ölkriegen ist die Erde verwüstet und in vielen Teilen radioaktiv verseucht. Benzin ist Mangelware. Die Ordnungsmächte existieren nur noch in den Städten; im Outback regiert die Macht des Stärkeren. Einer der brutalsten Gangs ist die um Colonel Straker, der mit einem riesigen gepanzerten Wagen die Wüstengegend unsicher macht und immer auf der Suche nach Öl und Treibstoff ist. Dabei wird jeder, dem er begegnet, umgebracht....

"Zwiespältiger Actionfilm, der zwar spannend inszeniert, aber profillos in der Charakterzeichnung ist." (Internet)

Wieder einmal ein Endzeitfilm aus den frühen 80er Jahren, die damals sehr beliebt waren. Diesmal aus Neuseeland und mit einem relativ hohem Budget, das dessen ähnlicher Produktionen aus Italien (Fireflash, Metropolis 2000 etc.) um einiges übersteigen dürfte. Entsprechend aufwendig sind das Setting und die Effekte. Der Film geht aber seinen eigenen Weg, ohne dem Zuschauer viel Neues zu bieten. Aber ich mag diesen Endzeitfilm...

Trailer: https://youtu.be/MxsFiVRX6BE

Der Film: https://www.youtube.com/watch?v=O8G1kC7fQvc

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Sa 09.11.2019, 10:09

73:

Der Mann, der die Welt rettet (Türkei, 1982)

Während einer Raumschlacht, als letzte terranische Hoffnung gegen eine fremde Macht, in ferner Zukunft stürzen die türkischen Weltraum-Piloten Murat und Ali auf einem Wüstenplaneten ab. Wenig später findet Murat das große blitzförmige Schwert und das Gehirn in einer Höhle und besiegt rasch zwei goldene Ninjas, die es bewachen. Er macht sich daran, mit der Macht des Schwertes versehen seinen Kameraden aus der Gewalt des Tyrannen zu befreien.....naja...mehr Handlung gibt es nicht...

"Dünyayi Kurtaran Adam ist zwar der berüchtigtste türkische Trashfilm. Aber er ist nur die Spitze des Eisbergs. Vorwiegend in den siebziger und achtziger Jahren entstanden in der Türkei etliche Werke, die es mit Urheberrecht und geistigem Eigentum nicht so genau nahmen - und die Grenzen des guten Geschmacks ausloteten. So gibt es etwa türkische Versionen von Der weiße Hai, Rambo, Rocky, Der Exorzist und E.T. - Der Außerirdische" (Internet)

Bei den Raumschlacht-Szenen zu Beginn und zu Ende des Films sitzen die Darsteller mit Motorradhelmen vor einer Leinwand, auf die Szenen aus Star Wars projiziert werden. Zwischendurch sieht man weitere abgefilmte Szenen aus Star Wars und Flash Gordon. Die Musik wurde ebenfalls aus zahlreichen Filmen übernommen, unter anderem aus Der Planet der Affen, Flash Gordon, Kampfstern Galactica, Silent Running, Ben Hur, und dem James-Bond-Film Moonraker. Wann immer der Hauptdarsteller etwas Heldenhaftes vollbringt, wird das Indiana Jones-Thema gespielt.
Das mächtige, goldene Schwert ist eine zurechtgesägte, golden angesprühte, fast 1 cm dicke Holzplatte. Sämtliche Kostüme sind offenbar sehr einfach hergestellt worden. So scheint es, dass die Maske des Tyrannen aus mit Silberfolie beklebter Pappe besteht; und die Außerirdischen tragen teilweise offensichtlich erkennbare Karnevals-Masken, teilweise Plüschfelle oder, im Falle der Mumien, Toilettenpapier.
Die Kampfszenen sind extrem brutal, so werden beispielsweise einige der Plüschmonster mit einem Trampolin übersprungen und dann hinterrücks mit der Faust durchbohrt oder in zwei Teile gerissen. Der Film lief sogar im türk. Kino...ich grinse mal diskret...aber mag den Mist!

Der Film: https://www.youtube.com/watch?v=arpH88Mx3z4

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Paul Naschy » Sa 09.11.2019, 12:30

Kult Kino | 2015 – 2019 | Das war das 35 mm FilmFest in Dillingen | https://kultkino.de

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Paul Naschy » Sa 09.11.2019, 12:38

72:

Die Vampire des Dr. Dracula (D/SP 1968)

Ein Zigeunerpärchen erweckt einen schlafenden Werwolf, als sie eine Gruft plündern wollen. Dieser verbreitet Tod und Schrecken. Die Dorfbewohner versammeln sich daraufhin zur Treibjagd, weil sie glauben, es geht ein gewöhnlicher Wolf um. Der u nbeliebte Graf Waldemar Daninsky ist auch dabei. Er rettet einen Kollegen vor dem Werwolf, wird aber selbst gebissen: Der Fluch lebt weiter! Seitdem wird Waldemar im Keller gehalten, damit er bei Vollmond keinen Blödsinn macht. Sein Kollege hat natürlich ein schlechtes Gewissen und sucht Hilfe bei Fachleuten. Diese sind aber leider Vampire …

Der erste von vielen grandiosen Daninskys, der Paraderolle von Paul Naschy. Dieser hier steht einem erstklassigen Hammer Film in nichts nach. Die Idee, Werwolf gegen Vampire kämpfen zu lassen, brachte Paul Naschy aufgrund seines Lieblingsfilms ins Spiel: Frankenstein trifft den Wolfsmenschen.
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Sa 09.11.2019, 12:57

Paul Naschy hat geschrieben:
Sa 09.11.2019, 12:38
72:

Die Vampire des Dr. Dracula (D/SP 1968)

Ein Zigeunerpärchen erweckt einen schlafenden Werwolf, als sie eine Gruft plündern wollen. Dieser verbreitet Tod und Schrecken. Die Dorfbewohner versammeln sich daraufhin zur Treibjagd, weil sie glauben, es geht ein gewöhnlicher Wolf um. Der u nbeliebte Graf Waldemar Daninsky ist auch dabei. Er rettet einen Kollegen vor dem Werwolf, wird aber selbst gebissen: Der Fluch lebt weiter! Seitdem wird Waldemar im Keller gehalten, damit er bei Vollmond keinen Blödsinn macht. Sein Kollege hat natürlich ein schlechtes Gewissen und sucht Hilfe bei Fachleuten. Diese sind aber leider Vampire …

Der erste von vielen grandiosen Daninskys, der Paraderolle von Paul Naschy. Dieser hier steht einem erstklassigen Hammer Film in nichts nach. Die Idee, Werwolf gegen Vampire kämpfen zu lassen, brachte Paul Naschy aufgrund seines Lieblingsfilms ins Spiel: Frankenstein trifft den Wolfsmenschen.
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=IgbmYex8twk...ächzachachächz!
Zuletzt geändert von Mr. Z am Sa 09.11.2019, 18:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Sa 09.11.2019, 18:21

71:

Sternenkrieg im Weltall (Japan, 1978)

Die kriegslüsterne Rasse der metallhäutigen Gawaner befindet sich im Krieg mit dem Planeten Illucia und die friedlichen Bewohner drohen zu unterliegen. Also wollen sie den Gegner mit göttlichem Beistand bezwingen und senden acht heilige Nüsse aus, die ihre Helfer im Kampf gegen die Gawaner und ihren Anführer Rockseia auswählen sollen...

„Der Mond stürzt ab, die Welt geht unter!“ (Internet)

Für Fans von asiatischen Fantasy- und SciFi Filmen ein MustHave, Captain Harlock trifft auf Star Wars und die Power Rangers. Natürlich mutet der Film eher wie ein Fantasy- oder Märchen -Film an. Nüsse die durch den Weltraum schweben und Helden suchen, diese sind dann z.B. in Tomaten, in Whiskygläsern zu finden. Die Helden können mittels Schwimmbewegungen im freiem Weltraum durchs Vakuum fliegen und das nur mit einer aufgesetzten Atemmaske. Man kann im All reden und der Schall trägt die Worte durch das Vakuum. Wenn man sich darauf einlassen kann, erhält man einen SciFi-Film der kurzweilig allein schon wegen seines Tempos und der Action unterhalten kann...und so blödsinnig ist, dass er mir sowas von gefällt! Habt ihr in den 80er Jahren mal in den Videotheken nach Space Opera gesucht, da war der Film KING!

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=A40r6jSJCgE

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von U4000 » Sa 09.11.2019, 19:04

70:

Das Grauen auf Schloss Witley (Großbritannien/USA 1965)

Der Amerikaner Stephen Reinhart kommt nach England, um seine Freundin Susan auf dem Landsitz ihrer Familie zu besuchen. Vater Naham Witley ist sehr abweisend zu Stephen, und Mutter Letitia bittet den jungen Mann, Susan so schnell wie möglich von dort wegzuholen. Nach und nach findet er heraus, warum die Witleys sich so komisch verhalten: Einst ist in der Nähedes Dorfes ein Meteorit niedergegangene, dessen Kraft für einschneidene Veränderungen an Flora und Fauna sorgt. Nahan Witley wollte sich dies zunutze machen, rechnete aber nicht mit der für Menschen tödlichen Strahlung. Zu guter Letzt verwandelt sich der Schloßherr in eine lepröse Bestie… (Quelle: Frank Trebbin)

Regisseur Daniel Haller inszenierte nach Motiven von H. P. Lovecraft eine effektvolle Geschichte. Als Hauptdarsteller agieren Boris Karloff, dem man seine schwere Krankheit schon ansah, Nick Adams, der zudem in einigen Filmen der Toho auftratt und Suzan Farmer, die danach in den Hammer Filmen "Blut für Dracula" und "Rasputin" noch ein Gastspiel hatte. Bemerkenswert sind noch die Make-up Effekte, die 1965 wohl manchen erschreckt haben dürfte.

Faierweise muss ich noch erwähnen, das der Film bei der meiner ersten Sichtung nicht so gut wegkam.
Nachdem ich dann die Bluray von Wicked- Vision mir angeschaut hatte, sah ich den Film in einen anderen Licht und er gefiel mir schon besser

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=577jhop1htU

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Sa 09.11.2019, 20:20

U4000 hat geschrieben:
Sa 09.11.2019, 19:04
70:

Das Grauen auf Schloss Witley (Großbritannien/USA 1965)

Der Amerikaner Stephen Reinhart kommt nach England, um seine Freundin Susan auf dem Landsitz ihrer Familie zu besuchen. Vater Naham Witley ist sehr abweisend zu Stephen, und Mutter Letitia bittet den jungen Mann, Susan so schnell wie möglich von dort wegzuholen. Nach und nach findet er heraus, warum die Witleys sich so komisch verhalten: Einst ist in der Nähedes Dorfes ein Meteorit niedergegangene, dessen Kraft für einschneidene Veränderungen an Flora und Fauna sorgt. Nahan Witley wollte sich dies zunutze machen, rechnete aber nicht mit der für Menschen tödlichen Strahlung. Zu guter Letzt verwandelt sich der Schloßherr in eine lepröse Bestie… (Quelle: Frank Trebbin)

Regisseur Daniel Haller inszenierte nach Motiven von H. P. Lovecraft eine effektvolle Geschichte. Als Hauptdarsteller agieren Boris Karloff, dem man seine schwere Krankheit schon ansah, Nick Adams, der zudem in einigen Filmen der Toho auftratt und Suzan Farmer, die danach in den Hammer Filmen "Blut für Dracula" und "Rasputin" noch ein Gastspiel hatte. Bemerkenswert sind noch die Make-up Effekte, die 1965 wohl manchen erschreckt haben dürfte.

Faierweise muss ich noch erwähnen, das der Film bei der meiner ersten Sichtung nicht so gut wegkam.
Nachdem ich dann die Bluray von Wicked- Vision mir angeschaut hatte, sah ich den Film in einen anderen Licht und er gefiel mir schon besser

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=577jhop1htU

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Gute Wahl!
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Paul Naschy » Sa 09.11.2019, 21:27

Mr. Z hat geschrieben:
Do 07.11.2019, 16:32
Terror Serpent (Hong Kong, 1988)
Der ist total irre – im positiven Sinn. Abteilung: Muss man gesehen haben, um es glauben zu können +++ :D :king:
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » So 10.11.2019, 06:54

Paul Naschy hat geschrieben:
Sa 09.11.2019, 21:27
Mr. Z hat geschrieben:
Do 07.11.2019, 16:32
Terror Serpent (Hong Kong, 1988)
Der ist total irre – im positiven Sinn. Abteilung: Muss man gesehen haben, um es glauben zu können +++ :D :king:
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » So 10.11.2019, 07:17

69:

Das Grauen um Ludlow (USA, 1983)

Das beschauliche Dorf Ludlow feiert seinen 200sten Geburtstag. Die Bürger der Stadt erben ein Piano, das dereinst vom Gründer der Stadt gespielt wurde. Nur wenige kennen die grauenvolle Geschichte des Klaviers und seines einstmals virtuosen Spielers. Sie ahnen nichts vom verhängnisvollen Fluch, der sie, die Erben, schon bald verfolgen wird...

Kurze Kritik...der Film ist Mist!...ein Klavier, wtf?...sowas kriegt nur Bill Rebane hin....

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » So 10.11.2019, 16:03

68:

Die Herren Dracula ( Frankreich, 1977)

Nachdem die Sterbliche Hermine den Sohn vom Vampirgraf (Christopher Lee) zur Welt gebracht hat, beißt er sie, sodass sie ebenfalls eine Untote wird. Damit kommt sie allerdings nicht lange klar und stirbt bald im Sonnenlicht. Sohnemann Ferdinand ist ein ungezogenes Kind, das oft für den einen oder anderen Streich verantwortlich ist. Dazu gehört etwa, die mütterliche Urne zum Kegeln zu missbrauchen. Innerhalb der nächsten 200 Jahre wandelt er sich jedoch zu einem Menschenfreund. Er will niemanden beißen, er möchte nett sein - was seinem alten Herren missfällt. Der weitere Lebensweg trennt Vater und Sohn auch räumlich. Ersterer wird ein gefeierter Vampir-"Schauspieler", letzterer arbeitet auf einem Schlachthof...

Freunden der leichten, französischen Komödie, Hammer-Film-Fans und natürlich den Christopher Lee Anbetern ist Die Herren Dracula nicht mehr so uneingeschränkt zu empfehlen. Die erste Hälfte, mit seiner düsteren Atmosphäre und Charme ist zwar deutlich die stärkere, aber die Familienfede/ Liebeskomödie übernehmen zu arg das Kommando!...und Herr Lee wirkt auch schon ein wenig verbraucht! Nö...ich fand den Film früher echt lustig! Aber heute wirkt er eher muffig...schade!

TV Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=EFZAcepwfTw

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Paul Naschy » Mo 11.11.2019, 20:52

67:

Im Weißen Rössl (Österreich 1960)

Leopold (Peter Alexander) ist Oberkellner im "Weissen Rössl" am idyllischen Wolfgangsee und bringt mit seinen Gesangseinlagen und flotten Sprüchen Leben in die Bude. Zu seinem Bedauern kann er die umschwärmte Hotelchefin Josepha (Waltraut Haas) damit nicht beeindrucken, im Gegenteil: Als seine Avancen allzu aufdringlich werden, entlässt sie ihn fristlos. Doch so leicht gibt sich Leopold nicht geschlagen, sondern versucht weiter sein Glück - diesmal als Hotelgast! (Quelle: ofdb.de)

Wer die heile Welt sucht, wird im weißen Rössl definitiv fündig. Story und Charaktere sind so wunderbar überzogen, dass man den Film fast schon als surreales Werk einordnen kann. Und wenn dann noch die Gesangs- und Tanzeinlagen losbrechen wird es endgültig Zeit, das Gehirn komplett auszuschalten.

Dennoch ist der Film gut genießbar, da er noch weit weg vom niveaulosen Klamauk der Komödien aus den 70ern ist. (Wobei ich persönlich nichts gegen niveaulosen Klamauk aus den 70ern einzuwenden habe.) Die Songs sind auch noch nicht Schlager, sondern eher "Operette light". Ein turbulentes Vergnügen für verkaterte Sonntage. Bei Regen. Und Sturm. Bei 40 Grad Fieber.

https://www.youtube.com/watch?v=UHBidGqspRg
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von U4000 » Di 12.11.2019, 18:23

66:

The Invaders (USA 1967)

Der Architekt David Vincent beobachtet eines Nachts, vom Wege abgekommen, die Landung eines UFOs. Er alarmiert die Polizei, doch diese findet am Schauplatz des Geschehens keinerlei Spuren. Vincent, der nun im ganzen Land Nachforschungen anstellt, wird zum verbissenen Gegner der Aliens. Er erkennt, dass die Aliens menschliche Gestalt angenommen haben, Pläne zur Invasion der Erde verfolgen und bereits Schlüsselpositionen in Politik, Verwaltung und Militär besetzt haben.

Die Aliens sind äußerlich nur an einer leichten Verkrümmung des kleinen Fingers von Menschen zu unterscheiden sowie daran, dass sie verglühen, wenn sie sterben. Wenn sie verletzt werden, bluten sie nicht und haben außerdem keinen Puls. In der zweiten Staffel der Serie trifft Vincent auf eine Gruppe, die sich The Believers (Die Helfer) nennt. Diese haben eine Organisation gegründet, die aus dem Untergrund heraus die Aliens bekämpft. Sie errichten zum Beispiel geheime Basen, von denen aus sie die Landung von fliegenden Untertassen mit speziellen Wellen stören können. Auch gelingt es ihnen, einflussreiche Personen für ihren Kampf zu gewinnen. (Quelle: Wikipedia)

Diesmal kein Film, sondern eine Serie. The Invaders, deutscher Titel: Invasion von der Wega, erschien 1967 in den USA und bestand aus zwei Staffeln mit je 17 Folgen. In Deutschland wurde die Serie nur einmal!!! im ZDF im Jahre 1970 bis 1971 ausgestrahlt. Gezeigt wurden nur zwanzig Folgen, aus zwei Staffeln.
Die Serie kam ohne großartigen Special Effekts, wie z.b Star Trek, aus. Trotzdem waren die Folgen relativ spannend, weil man zum Teil auch nicht wusste, ob David Vincent einen Alien vor sich hatte oder nicht.
Warum die Aliens David Vincent nicht sofort zu Asche machten ist wohl ein Geheimnis der Produzenten, denn schließlich war David Vincent ein Solokämpfer. Wäre doch ziemlich einfach gewesen.
Erschienen ist die Serie komplett in Englisch von Paramount in GB. Alle Folgen haben engl. Untertitel und so war es auch für mich relativ einfach die Serie zu verstehen. Mein Englisch ist nämlich nicht so gut. Schande auf mein Haupt. :)
Falls jemand nur an die deutschen Folgen von 1970 interressiert ist. Es gibt seit einigen Jahren vom Label "Studio Hamburg" die zwanzig Folgen als komplette deutsche Fassung. Zum Antesten optimal.
Fazit: Eine kleine Serie die mir viel Spaß beim Ansehen gebracht hat.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=mnah3tn1wJ4

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Di 12.11.2019, 20:25

Paul Naschy hat geschrieben:
Mo 11.11.2019, 20:52
Bei Regen. Und Sturm. Bei 40 Grad Fieber.
Gute Besserung! Mich hat es auch grad erwischt....
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Di 12.11.2019, 21:44

65:

Das Geheimnis des Grabmals am Nil (USA, 1986)

Grabräuber John Banning plündert gemeinsam mit seinem Gefährten Alan und einem einheimischen Führer das karge Grab der ägyptischen Hohepriesterin Nefratis. Diese hatte zu Lebzeiten magische Kräfte erlangt, indem sie das Blut der Lebenden trank. Dafür wurde sie später bestraft und lebendig eingemauert. Nefratis lässt John zunächst entkommen, schwört jedoch, ihn bald aufzusuchen und die Störung zu rächen...und das alte Ägypten reagiert verdammt empfindlich! Kennt man ja seit Der Mumie...

„Stereotyper Abenteuerfilm mit einigen Gruseleffekten, inszeniert nach bekanntem Schema.“ Lexikon des internationalen Films

Ein Film von Fred Olen Ray...Meister des filmischen Unvermögens macht hier echt einen Bringer, warum?...erschienen mit diesem Cast!...Cameron Mitchell, John Carradine, Sybil Danning....auf einem quitschebunten Plakat im Kino und auf Video!...gedreht in Pappkulissen!..was waren das für Zeiten! Die 80er Filmjahre eben...

Der Film: https://www.youtube.com/watch?v=NSF4IIRtXGE

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Zuletzt geändert von Mr. Z am Do 14.11.2019, 21:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Mi 13.11.2019, 20:43

64:

Die Munsters: Gespensterparty (USA, 1966)

Herman Munster erfährt, dass er der Erbe des Herrschaftssitzes seiner Familie “Munsters Hall” in England ist. Voller Vorfreude macht sich die gesamte Familie auf eine Schiffsreise, um das neue Heim zu begutachten. Vorort erwartet sie ein unterkühlter Empfang durch Lady Effigy und ein vor Wut rasender Freddie Munster, der selbst zum Lord ernannt werden wollte. Doch davon lassen sich Herman, Lily, Grandpa, Eddie und auch Marilyn nicht abschrecken. Und als Hermann und Grandpa gemeinsam das “Geheimnis von Munster Hall” aufdecken, ist es klar – hier gehen sie nicht mehr weg!

Das ist Kult, Kult und nochmals Kult! Herman's grenzdebiles Grinsen, Opa's Beißwütigkeit in Verbindung mit Lilly's Vornehmheit. Das ist ein "must have seen" ...Klassiker wie die Munsters wirken auch heute noch, das war scheinbar die Chemie dieser Truppe. Ich konnte beim Ansehen des Films noch immer so lachen, wie früher. Eine tolle Erinnerung an den TV Spaß...

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=CWeXPz1Ilkc

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Zuletzt geändert von Mr. Z am Do 14.11.2019, 22:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Dschungeldrache » Do 14.11.2019, 21:02

"Das Grauen auf Schloss Whitley"... ein Film mit einer wunderbaren, morbiden Atmosphäre. Selbst im Rollstuhl war Karloff noch fotogen und zog die Aufkmerksamkeit des Zuschauers auf sein Spiel.

Und auch wegen Nick Adams ist der Film natürlich ein Muss für alle Kaijulogen.

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Re: 100 VOR 2020: Filme, deren Sichtung man nicht bis zum nächsten Jahrzehnt aufschieben sollte.

Beitrag von Mr. Z » Do 14.11.2019, 21:57

63:

Die Jäger der goldenen Göttin (Italien, 1985)

Duke, von den Eingeborenen Captain Yankee genannt, ein ehemaliger Söldner, organisiert zusammen mit seinem besten Freund, dem Trinker Gin Fizz Expeditionen für gelangweilte Snobs. Mit den Eingeborenen hat er einen Deal um die Abenteuer spannender zu gestalten. Eines Tages bekommt er von einem alten Freund Warren den Auftrag, Maria Janez, einer Archäologin, zu helfen, einen roten Rubin zu bergen, der sich unter einem Vulkan befindet. Zunächst lehnt er ab, aber Warren erpresst ihn...

"Der deutsche Verleihtitel ist fehlerhaft. Eine Göttin wird nicht benannt, stattdessen geht es um einen Rubin eines malaysischen Herrschers." (Internet)

„Herkömmlicher Abenteuerfilm; einfallslos inszeniert und mit viel Feuer und Explosionen garniert.“ (Lexikon des internationalen Films)

Bei dem Film handelt es sich um die ital. Nachbarschaft von Jäger des verlorenen Schatzes....ja klar! So geht’s auch los: Ein Dschungel, eine Höhle, mysteriöse Vorzeichen, dann eine Statue, hinter der unser gewiefter Abenteurer eine tödliche Falle vermutet. Dann eine Hetzjagd durch den Dschungel, ein Wasserflugzeug … gemütlich wird da eine Checkliste mit allen Zutaten des Spielberg Erfolges heruntergekurbelt. Aber das ist ein Film von Anthony M. Dawson und deshalb macht er einfach Spaß! Ich habe den schon ein Dutzend mal gesehen....

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=FQfgPsNPLfY

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