OBITUARY - IN MEMORIAM

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Mr. Z
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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Mr. Z » Do 16.04.2020, 20:28

Good-bye, Sheriff Will Teasle!

Brian Dennehy ist mit 81 Jahre gestorben. Der Schauspieler, der in den 70er und 80er Jahren in Fernseh-Serien wie Kojak, Dallas und Der Denver-Clan Auftritte hatte, wurde im Kino durch seine Rolle als Sheriff Will Teasle in dem Actionfilm Rambo (1982) bekannt.

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Harryzilla
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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Harryzilla » Sa 09.05.2020, 18:00

Rock'n'Roll Legende Little Richard (Lucille, Tutti Frutti, Rip It Up, Long Tall Sally, The Girl Can't Help It, Good Golly, Miss Molly u.s.w) ist nicht mehr. Er verstarb im Alter von 87 Jahren. R.I.P.

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Kai "the spy"
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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Kai "the spy" » Sa 09.05.2020, 18:17

Little Richard
(1932 - 2020)
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Richard Wayne Penniman wurde am 5. Dezember 1932 als drittes von insgesamt zwölf Kindern des Diakons und Maurers Charles "Bud" Penniman und dessen Frau Leva Mae in Macon im US-Bundesstaat Georgia geboren. Wegen seiner kleinen und schmalen Form wurde er von seinen Familienmitgliedern schnell "Lil' Richard" genannt, was schließlich zum Künstlernamen führte unter dem er Weltruhm erlangen sollte.

In den späten 40ern begann der noch minderjährigen Richard eine Karriere im Showgeschäft, und in den frühen 50ern nahm er erste Platten auf. Seine erste Single "Every Hour" hatte Erfolg. Doch den ganz großen Hit hatte er erst 1955 mit "Tutti Frutti". Neben Chuck Berry gehörte er mit seinem Stil zu den Begründern des Rock 'n Roll.

Mit Songs wie "Long Tall Sally", "Lucille" oder "Whole Lotta Shakin'" hatte er weitere große Hits, wobei "Tutti Frutti" sein größter bleiben sollte.

Little Richard veröffentlichte bis ans Ende der 80er Jahre immer wieder neue Alben und Singles, und auch in den 90ern und nach der Jahrtausendwende beteiligte er sich an Projekten anderer Künstler, etwa mit einem Duett mit Jerry Lee Lewis für dessen 2006 veröffentlichtes Album "Last Man Standing".

Die tragische Seite der Lebensgeschichte von Little Richard ist vor allem durch seine Sexualität geprägt. Laut eigener Aussage hatte er seit Teenagerjahren Sex sowohl mit Frauen wie mit Männern, und wurde in den 50ern und 60ern wegen Voyeurismus und Exhibitionismus verhaftet.Des öfteren outete er sich, mal als homosexuell, mal als bisexuell, 2003 sogar als omnisexuell. Doch auf der anderen Seite denunzierte er Homosexualität und Transgender immer wieder als unnatürlich. Es scheint, als hätten seine Sexualität und seine Religion ihn nie seinen Frieden finden lassen.

Little Richard starb am heutigen 9. Mai 2020. Laut seinem Sohn, Danny Penniman, war sein Tod eine Folge eines Knochentumors.





Edit: Inzwischen ist Harry mir zuvor gekommen. Das kommt davon, wenn ich für meine Nachrufe immer so lange Recherche betreibe.
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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Harryzilla » So 10.05.2020, 07:25

Little Richard verdient sich aber solch einen umfangreichen Nachruf. :cry: Doppelt hält besser. :-X
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Dschungeldrache
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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Dschungeldrache » Do 21.05.2020, 02:12

XXX Peter Thomas XXX


Der bekannte und talentierte Film- und Fernsehkomponist Peter Thomas ist tot. :cry:

Peter Thomas war einer der herausragendsten deutschen Medienkomponisten, und er war herausragend auch vor dem Hintergrund, daß es in Deutschland gar nicht soviele Gelegenheiten gab und gibt überhaupt als Medienkomponist Talent zu beweisen.

Peter Thomas aber steht für viele bekannte Titel und Serien, deren musikalische Verkörperung man sogleich summend anstimmen möchte: Die deutschen Edgar Wallace Verfilmungen, einige Winnetou Titel, Der große Preis, Jerry Cotton Filme, und natürlich die unsterbliche Raumpatrouille.

Wenn ich das nicht verwechsle, war es die sogar Musik von "Raumpatrouille", die George Clooney derart beeindruckte, daß er sich das Recht sicherte, Stücke daraus für seinen ersten Film einzusetzen, bei dem er Regie führte.

Für den Kriminalfilm "Der Hexer" wiederrum, einen jener unzähligen Edgar Wallace Krimis, schrieb Thomas ein Titelstück, das einen nervenzerfetzenden, herzinfarktauslösenden Superschocker versprach, den der dann folgende Film weder liefern konnte noch wollte.

Somit steht Peter Thomas auch für die Klänge einer noch jungen Bundesrepublik, die sich langsam aus dem bewußt heimeligen Kokon der 50er Jahre zu schälen beginnt, nachdem der erste Schock über die Nazi-Verbrechen und deutsches Versagen einigermaßen verdaut war.

Thomas hatte einen einzigartigen Stil, der stellenweise eher atonal und verstörend daherkommt, doch immer nur für Sekunden, um sich dann wieder lässig in harmonischer Versöhnung aufzulösen. Dabei getrieben von einer Mischung aus regellosem Jazz und rythmisch beschleunigendem Tango.

Vielleicht bot Raumpatrouille die Szenerie, vor der diese einzigartige Mischung am besten zur Wirkung kam.

Thomas' eigener Anspruch aber war viel grösser: In einer Dokumentation sagte er einmal, ein guter Filmkomponist müsse ALLES beherschen, vom Kneipengeklimper bis zur musikalischen Begleitung von Regentropfen (Oder so ähnlich).

Thomas starb am 17.5.2020 im Alter von 94 Jahren in Lugano.

Das ist echt traurig. Aber wir legen tapfer die Hände in den Nacken, kreisen mit den Hüften und tanzen zur Erinnerung einen Weltraum Bossa Nova...

oliver
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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von oliver » Fr 22.05.2020, 09:17

Oh ja, Raumpatrouille Orion, einer der besten Serien Intro-Musiktitel überhaupt. 8)
RIP

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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Kai "the spy" » Fr 12.06.2020, 22:02

Denny O'Neil
(1939 - 2020)
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Dennis J. "Denny" O'Neil wurde am 3. Mai 1939 in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri geboren. Nach erfolgreichem Studium von Englischer Literatur, Kreativem Schreiben und Philosophie, und Wehrdienst bei der US Navy, schrieb er eine zweiwöchentliche Jugendkolumne für eine lokale Zeitung in Cape Girardeau, u.a. über das Wiedererstarken der Comicindustrie. DIes weckte die Aufmerksamkeit des späteren Marvel-Autor und -Redakteur Roy Thomas, welcher ihn zum Schreiben von Comics gewinnen konnte.

Ab 1967 schrieb O'Neil für Marvel und schließlich DC. Für Marvel schrieb er X-Men, den Western Rawhide Kid und Doctor Strange,

Bei DC half er, Batman wieder zu einem düsteren Detektiv zu machen, und verhalf Green Arrow eine Identität abseits vom Batman-Klon, als lautes, linksliberales Gewissen der Superhelden. Gemeinsam mit Zeichner Neal Adams schuf O'Neil den Schurken Ra's al Ghul (und dessen Tochter Talia), welcher zu einem der größten und bekanntesten Batman-Schurken werden sollte (nicht zuletzt dank Liam Neesons Darstellung des Schurken in "Batman Begins"), und brachte in der Green Lantern/Green Arrow-Reihe "Hard-Travellin' Heroes" soziale Themen in die Superhelden-Comics, was u.a. auch die Aufmerksamkeit der Literaturkritiker der New York Times weckte. Außerdem schrieb Adams für Superman, Wonder Woman, die Justice League of America, The Creeper, Shazam/Captain Marvel, und The Shadow. Während seinem Batman-Run hauchte er alten Schurken wie dem Joker oder Two-Face neues Leben ein, und kreierte mit Zeichner Dick Giordano die Figur der pazifistischen Ärztin Leslie Thompkins.

In den 80ern kehrte er zu Marvel zurück, schrieb u.a. Amazing Spider-Man (wo er mit Zeichner John Romita Jr. die Figuren Madame Web und Hydro-Man einführte), Iron Man (wo er den Schurken Obediah Stane schuf, welcher später im ersten Iron Man-Film von Jeff Bridges gespielt wurde). Außerdem war er als Redakteur für "Power Man & Iron Fist", "Alpha Flight", "Moon Knight, und "Daredevil" tätig, wo er einem jungen Frank Miller erst zum Posten des Zeichners und schließlich auch des Autors verhalf.

1986 kehrte O'Neil dann wieder zu DC zurück, wurde Redakteur der Batman-Comics, was er bis zur Jahrtausendwende bleiben sollte. Während dieser Zeit baute er das Batman-Universum weiter aus, wachte über die Einführung neuer Charaktere wie der Helena Bertinelli-Version von Huntress, den Tod des zweiten Robins Jason Todd und die Einführung des dritten Robins Tim Drake, und gab die Führung für wegweisende, epische Storylines wie "Knightfall" und "No Man's Land" an. Außerdem schuf und schrieb er den Batman-Spinoff Azrael, sowie das Revival des Steve Ditko-Charakters The Question.

Außerhalb der Comics schrieb O'Neil den Roman "Dragon's FIsts" um den Kung Fu-Helden Richard Dragon (später für DC als Comic adaptiert und ins DC-Superheldenuniversum aufgenommen), den Green Lantern-Roman "Hero's Quest" und die Romanadaptionen der Filme "Batman Begins" und "The Dark Knight". 2001 wurde sein Ratgeber "The DC Comics Guide To Writing Comics" von O'Neil veröffentlicht. Fürs Fernsehen schrieb er eine Episode von "Logan's Run", eine Episode von "G.I. Joe: A Real American Hero", und jeweils zwei Episoden von "Superboy" und "Batman: The Animated Series".

Zwar zog sich O'Neil nach der Jahrtausendwende weitgehend aus dem Comicgeschäft zurück, schrieb aber dennoch hin und wieder neue Kurzgeschichten für Anthologie-Comics. Außerdem stand er für zahlreiche Conventions, Interviews, Podcasts und vielem mehr als Repräsentant der Comicindustrie zur Verfügung. Während der 1990er unterrichtete er Comicschreiben an der Manhattaner School of Visual Arts.

Natürlich gewann O'Neil während seiner langen und ruhmreichen Karriere auch zahlreiche Preise, darunter mehrere Shazam Awards, zwei Goethe Awards (nicht zu verwechseln mit dem Goethe-Preis, der Goethe Award ist ein Comic-Preis und bezieht sich auf Goethes Ermunterung Rodolphe Töpffers, dessen grafische Literatur zu veröffentlichen), und den Inkpot Award der San Diego ComicCon. 2014 wurde er in die Will Eisner Award Hall of Fame aufgenommen.

Denny O'Neil verstarb am 11. Juni 2020 im Alter von 81 Jahren.


Um mal noch persönlich zu werden, O'Neil bedeutet mir sehr viel. Ich dürfte wohl keinen Autoren mehr gelesen haben als ihn. Die Batman-Comics der 90er, die er als Redakteur betreute, machten mich zum Comicfan. Sein Buch "The DC Comics Guide To Writing Comics" brachte mir als Autor vieles Wichtiges bei. Seine Rekonstruktion von Green Arrow machte diesen zu einem meiner Lieblingshelden. Seine Geschichten und Charaktere zeichnete ein humanistischer Pathos aus, der mich direkt ansprach. Nicht nur als Fan und Autor, sondern als Person kann ich sagen, ohne Denny O'Neil wäre ich nicht der Mensch der ich bin. Und ich werde seine Präsenz, und sei sie zuletzt auch in Form von Interviews gewesen, schmerzlich vermissen.
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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Mr. Z » Fr 19.06.2020, 13:15

Der großartige Schauspieler Ian Holm ist heute mit 88 Jahren gestorben! Ganz ehrlich...ich spare mir eine Filmografie von Ihm...die ist einfach zu enorm! Thanks, Sir!

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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Kai "the spy" » Mo 22.06.2020, 23:26

Joel Schumacher
(1939 - 2020)
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Joel T. Schumacher wurde am 29. August 1939 in New York City geboren. Sein Vater, ein Baptist aus Tennessee, verstarb als Schumacher erst vier Jahre alt war, und so wurde er von seiner schwedisch-jüdischen Mutter aufgezogen.

Schumacher zeigte Talent für Modedesign und besuchte einige Schulen in dieser Richtung. Doch seine Liebe zum Film zog ihn in diese Industrie. Für die New Yorker Filmikone Woody Allen arbeitete er an den Filmen "Sleeper" und "Interiors" als Kostümdesigner. Es folgte Arbeit als Autor an Filmen wie "Car Wash" und "The Wiz", bevor er mit der Scifi-Komödie "The Incredible Shrinking Woman" mit Lily Tomlin sein Regiedebüt gab.

Es folgten Kultklassiker wie "St. Elmo's Fire", "The Lost Boys", "Flatliners" und "Falling Down". 1994 drehte er die erfolgreiche John Grisham-Verfilmung "The Client", welcher er zwei Jahre später "A Time to Kill" folgen ließ.

1995 wurde er zum Nachfolger Tim Burtons als Regisseur der Batman-Filmreihe. "Batman Forever" war deutlich familientauglicher und actionreicher als sein direkter Vorgänger, und wurde zum großen Hit des Jahres. Für das Sequel, "Batman & Robin", sollte der Ton nochmals humorvoller und familientauglicher, nicht zu vergessen spielzeugbewerbender werden. Dies sollte sich jedoch als Fehlentscheidung herausstellen. "Batman & Robin" floppte und brachte nicht nur die Batman-Reihe, sondern auch viele weitere in Vorproduktion befindliche Superheldenfilme für Jahre zum Stillstand. Bis heute gilt der Film als eine der schlechtesten Comicverfilmungen aller Zeiten.

Zwar bemühte sich Schumacher noch eine Weile, einen wieder düstereren Batman-Film ins Rollen zu bringen (anfangs mit dem Sequel "Batman: Triumphant", später mit einer Adaption des Frank Miller-Comics "Batman: Year One"), doch Warner Bros. schien ihm keine weitere Chance geben, was sich angesichts des starken Drucks seitens des Studios, die Filme genau in der Weise zu machen, für die sie kritisiert wurden, recht unfair anfühlt.

Doch weiterhin machte Schumacher einige gefeierte Filme, etwa die Thriller "8mm" und "Phone Booth", die Musicalverfilmung "The Phantom of the Opera" und der Horrorfilm "Blood Creek". Sein letzter Kinofilm war der Thriller "Trespass" mit Nicolas Cage und Nicole Kidman. 2013 inszenierte er noch zwei Episoden der ersten Staffel von "House of Cards".

Sein Coming-Out als Homosexueller hatte Schumacher, bevor er zu großen Ruhm gelangte. Dennoch wurden seine Filme häufig mit mehr oder weniger subtil homophoben Kritiken überzogen.

Joel Schumacher starb am 22. Juni 2020 in New York im Alter von 80 Jahren an Krebs.
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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Mr. Z » Di 30.06.2020, 22:03

Gute Reise, Carl Reiner!...ein Großer ist gestorben!

"Der US-Regisseur Carl Reiner ist tot. Reiner sei am Montag im Alter von 98 Jahren in Los Angeles gestorben, sagte seine Assistentin Judy Nagy jetzt dem Branchenmagazin Variety. Reiner war im Jahr 1922 als Kind österreichischer Einwanderer in New York geboren worden, er diente nach der Schule im Militär, wurde dann Schauspieler und später Regisseur. Große Erfolge feierte er unter anderem mit "Oh Gott..." (1977), "Reichtum ist keine Schande" (1979), "Tote tragen keine Karos" (1982) und "Solo für 2" (1984). Carl Reiner hatte drei Kinder, eines ist der Regisseur Rob Reiner, der unter anderem "Harry und Sally" drehte." (Quelle: Badische Zeitung)

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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Joan_Landor » Mo 06.07.2020, 08:43

Ennio Morricone (10.11.1928-06.07.2020)

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Danke für Deine Musik, die uns bleibt.
"Lieber ein Schwein als ein Faschist."

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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Paul Naschy » Mo 06.07.2020, 09:26

Joan_Landor hat geschrieben:
Mo 06.07.2020, 08:43
Ennio Morricone (10.11.1928-06.07.2020)
:o oh nein :(
Kult Kino | 2015 – 2019 | Das war das 35 mm FilmFest in Dillingen | https://kultkino.de

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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Harryzilla » Mo 06.07.2020, 19:20

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Re: OBITUARY - IN MEMORIAM

Beitrag von Astro » Di 07.07.2020, 18:59

Da viel die mp3-Auswahl im Autoradio heute morgen leicht. Traurigerweise.
Oh, yeah. Oooh, ahhh, that's how it always starts. But then later there's running and... and screaming.

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